Unser ganzes Team aus Grodno: Wir wollen unseren Gastfamilien, der KTG und Janine Kannegiesser für den herzlichen Empfang VIELEN DANK sagen. Wir nehmen die besten Eindrücke mit und warten auf die deutschen Kinder und Lehrer im nächsten Jahr in Grodno.

 

 

Heute Morgen waren wir im „Mer Ketne“ dem Verein Deutscher Sinti e.V. Minden.

Der Verein Deutscher Sinti e.v. in Minden will mit dem Projekt „Mer Ketne Wir zusammen!“ den Grundstein für bessere Beziehungen zwischen den sozial benachteiligten Gruppen und der Mehrheitsgesellschaft legen. Es sollen persönliche Kontakte zu regionalen Organisationen und Schulen geknüpft werden.

Als wir ankamen hatten wir die möglichkeit uns die Austellung erstmal alleine anzugucken. Danach erzählte uns Natan Grossman, ein Zeitzeuge aus dem 2. Weltkrieg, was er in seiner Jugend erleben musste. Er erzählte, wie er und seine Familie gelebt hatten, wie er in das Konzentationslager Auschwitz kam, wie er von einem US-Trupp befreit wurde und was danach geschah.

http://www.sintiroma-minden.de/Startseite/

Marcel:

Mir hat es in Bremerhaven sehr gefallen.

Wir haben erst in unseren Gruppen Informationen zu
Auswanderern gesucht und es dann im Radio erzählt.

Wir hatten auch viel Freizeit und durften dort in den ganzen Läden rumlaufen und einkaufen.

Sarah:
Am meisten hat mir die Busfahrt nach Bremerhaven gefallen, weil wir viel gesungen haben und die Zeit so schnell verging. Anschließend bekamen wir eine Führung durch das Auswanderer Haus. Die Puppen dort sahen sehr echt aus, sodass wir uns sehr oft erschreckt haben. Wir konnten uns auch zu den Puppen in die Betten legen, weil noch einige frei waren und wir wissen wollten, wie sich so eine Schiffsfahrt wirklich anfühlte. Es war auch sehr lustig, als Alexa eine echte Frau mit einer Puppe verwechselte und dauernd mit ihrer Karte die Audios, welche die Frau sich grade anhörte, neu startete.

 

 

Den letzten Programmtag, unserer ersten Woche in Deutschland verbrachten wir in Bremerhaven.

Zuerst hatten wir Freizeit, um die Stadt etwas kennenzulernen und danach trafen wir uns am Auswandererhaus. Wir haben etwas über die Ein- und Auswanderergeschichte gelernt und selbst einen Radiobeitrag verfasst. Dort war es sehr interessant, vor allem die lebensechten Puppen. Später hatten wir noch einmal etwas Zeit um selbst die Stadt zu erforschen.

 

Am Donnerstag waren wir zuerst in Rinteln, einer typischen Kleinstadt im Stil der Weserrenaissence und anschließend im Besucherbergwerk in Kleinbremen. Es hat uns dort sehr gefallen, im Bergwerk sind wir mit einer Grubenbahn gefahren. Nachdem wir wieder nach Minden gefahren sind, haben wir in unseren Gruppen gearbeitet. Am Ende des Tages konnte jeder der mochte mit ins Melittabad fahren. Dort konnten wir uns gründlich austoben. Geschrieben von Maxim, Maria und Alexa

 

Wir waren im Rathaus und wurden herzlich vom Stellvertreter des Bürgermeisters empfangen. Er hat uns viel über Minden erzählt, wir konnten Fragen stellen und haben einiges erfahren. Er findet unsere Partnerschaft, für beide Städte sehr wichtig.

Maria, Maxim und Alexa

Wir waren im Mindener Museum und haben eine Führung bekommen.

Anschließend waren wir in einem sehr großen Dom.

Wir haben sehr viel Neues gesehen und obwohl Minden sehr klein ist, ist es sehr schön.

Wir haben dann noch ein kleines Interview mit unseren Belarusischen und den Deutschen Schülern gemacht.

Unsere Frage war: Was hat euch heute gefallen?

Margo: Besonders gut hat mir das Rathaus gefallen, weil es sehr groß und schön ist.

Michel: Mir hat es gefallen das es viele unterschiedliche Sachen im Museum gab.

Marcel: Mir hat alles gefallen, vor allem die Führung durch das Museum.

Maria und Maxim

Ich war zum ersten Mal im Unterricht in einer deutschen Schule. Die Disziplin im Unterricht ist nicht so streng wie in einer belarussischen Schule. Es war für mich neu, dass die Schüler der 9. Klasse im Kunstunterricht etwas zeichnen sollten. Das machen in Belarus nur die Schüler in der Grundschule oder in einer Kunstschule.

Edhar Cherniak